Sonntag, 22.10.2006, 11 Uhr
Verleihung des Sir Walter Scott-Literaturpreis für Historische Romane

Vorstellung und kurze Lesung der 3 Preisträger

2006 wird erstmals der "Sir-Walter-Scott-Preis" im Rahmen der Jahrestagung Quo Vadis vergeben.
Auf die Ausschreibung sind über 40 Romane (Leseproben) eingegangen, nahezu alle großen Publikumsverlage sowie eine Reihe kleiner und feiner Verlage sind vertreten. Aus sieben Nominierten werden die drei Preisträger ausgewählt.
Verliehen wird der Bronzene, Silberne und Goldene Lorbeer.
Die Jury:
Andreas Malessa (DLR Kultur, SWR),
Prof. Wolfgang Wiesmüller (Institut der deutschen Sprache, Literatur und Literaturkritik Universität Innsbruck),
Andrea Kammann (Buechereule.de),
Gisbert Haefs (Autor).
Matthias Dreger (Buchhändler)

Sir Walter Scott (* 1771 in Edinburgh; † 1832 in Abbotsford) war ein europaweit bekannter Schriftsteller.
Er entstammte altem schottischen Adel, studierte Jura und schlug eine Beamtenlaufbahn ein.
Über kleineren Dichtungen und Übersetzungen deutscher Balladen kam erzu eigenen Verserzählungen, darunter Das Fräulein vom See (1810). Teile dieses Gedichts finden sich in Franz Schuberts Ave Maria.
Wirklich erfolgreich war er jedoch mit seinen historischen Romanen, z.B. Das Herz von Midlothian (1818), Ivanhoe (1819) und Quentin Durward (1823). Seine Technik, fiktive Personen auf genau recherchiertem historischem Hintergrund zu präsentieren, war neu und hatte später großen Einfluß auf Dumas, Hugo und Balzac.
Neben seinen mehr als 40 Romanen sind auch seine Geschichtswerke, etwa die Geschichte Schottlands (1830), eine Biografie über Napoléon Bonaparte und Übersetzungen aus dem Deutschen (Götz von Berlichingen) von Bedeutung

Musik: Hermann Rieth, Sackpfeife

Eintritt frei
Hällisch Fränkisches Museum, Barocksaal
Autorenkreis Quo Vadis, HFM, Kulturbüro, Stadtbibliothek

 

22.10.2006, 15:00 Uhr
Gabriele Beyerlein "Der Berg des weißen Goldes"
Ein spannendes Abenteuer aus der Keltenzeit für Kinder ab 9 Jahren

Bricco und sein Vater Utto finden in der Keltensiedlung am Fuße des Salzberges ein neues Zuhause. Als eine kostbare Spange verschwindet, wird Bricco verdächtigt, sie gestohlen zu haben, und flieht ins Bergwerk – ein Schritt, der ihn beinahe das Leben kostet ... „Der Berg des weißen Goldes“ zählt zu den besten Kinderbüchern, die es zum Thema Kelten gibt. Geschickt, wie die Hände des Bronzeschmiedes Cino das braune Metall bearbeiten, verwebt die Autorin eine Kindheitsgeschichte mit einer Fülle an historischen Fakten.

Gabriele Beyerlein wurde 1949 in Bayern geboren, studierte Psychologie, promovierte an der Universität Erlangen-Nürnberg und arbeitete dort sieben Jahre lang in der sozialwissenschaftlichen Forschung und Lehre. Aus dem Erzählen für ihre beiden Kinder entwickelte sich ihr zweiter Beruf, das schreiben. Seit 1987 ist sie freie Schriftstellerin. Bekannt wursde Gabriele Beyerlein durch zahlreiche historische und prähistorische Abenteuerromane und erzählende Sachbücher für Kinder und Jugendliche.

Kostenlose Eintrittskarten gibt es in der Stadtbibliothek
Hällisch-Fränkisches Museum

 

So 22. Okt 16.00
Felix Huby im Gespräch mit Christoph Biermeier

Felix Huby ist das Pseudonym des 1938 in Dettenhausen als Eberhard Hungerbühler geborenen Journalisten und Autors.
Huby lebt in Berlin. Er hat unzählige Drehbücher für Fernsehserien geschrieben. Er schuf u.a. die Tatort-Kommissare Max Palü und Ernst Bienzle.
Mit dem Roman Der Heckenschütze eröffnete Huby eine weitere Krimireihe. Hauptfigur ist Peter Heiland, ein schwäbischer Kommissar, der in Berlin ermittelt. Im September 2006 erscheint sein nächster Fall: Der Falschspieler.
Huby verfasste auch mehrere Theaterstücke. In Schwäbisch Hall war sein Stück Schwabenblues 2005 im Globe-Theater zu sehen. Weitere Kooperationen mit den Freilichtspielen sind geplant.

Christoph Biermeier (* 1963 in Passau) ist Regisseur und seit 2003 Intendant der Freilichtspiele Schwäbisch Hall.

Eintritt frei, Kartenreservierung in der Stadtbibliothek, Tel. 0791 / 751-214, stadtbibliothek@schwaebischhall.de
Sparkasse Schwäbisch Hall-Crailsheim, Solpark
Freilichtspiele Schwäbisch Hall, Kulturbüro, Stadtbibliothek

Autorenfoto: Rainer Griese

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