26.11.2006, 14:30 Uhr
Museum schreibt Geschichte(n) - LiterARTour für Kids
Sprach- und Schreibspiele ab 9 bis 12 Jahren

Die Gemälde und Kunstwerke des Hällisch-Fränkischen Museums laden nicht nur zum Staunen und Betrachten ein, sondern inspirieren auch dazu, sich eigene kleine Geschichten und Gedichte wie beispielsweise „Elfchen“ auszudenken und aufzuschreiben. Ihr könnt als Reiseberichterstatter durch das Museum gehen und einen spannenden Bericht über eine Begebenheit auf einer der vielen Schützenscheiben verfassen.
Alle Kinder von 9 bis 12 Jahren, die Spaß haben am Geschichten erfinden, sind herzlich eingeladen.
Der Fabulierlust sind keine Grenzen gesetzt!

Um Anmeldung wird gebeten; Tel. 0791.751 289
Hällisch-Fränkisches Museum

So 26. Nov 11.00
Péter Esterházy und Terézia Mora
Tübinger Poetik-Dozentur

Péter Esterházy (*1950 in Budapest) stammt aus einem Geschlecht ungarischer Magnaten, das unter dem kommunistischen Regime enteignet und unterdrückt wurde.
Studium der Mathematik, seit 1978 freier Schriftsteller. Nach einer Kette eindrucksvoller Erzählungen und Romane schuf er in seinem Hauptwerk Harmonia Caelestis, ein vielgestaltes ungarisches und europäisches Panorama anhand der Geschichte seiner Familie. Als er feststellte, dass sein Vater mit dem kommunistischen ungarischen Geheimdienst zusammengearbeitet hatte veröffentlichte er das Nachfolgewerk Verbesserte Ausgabe.
2004 erhielt er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. 2006 erschienen Deutschlandreise im Strafraum und Einführung in die schöne Literatur.

Terézia Mora (*1971 in Sopron /Ödenburg, Ungarn) ist Schriftstellerin, Drehbuchautorin und Übersetzerin. Sie lebt seit 1990 in Berlin. Sie studierte Hungarologie und Theaterwissenschaft. Für ihren ersten Erzählband Seltsame Materie erhielt sie 1998 den Ingeborg-Bachmann-Preis. Für ihre Übersetzung von Péter Esterházys Harmonia Caelestis wurde sie 2002 mit dem Jane-Scatcherd-Übersetzerpreis ausgezeichnet. 2006 erhält sie ein Villa Massimo-Stipendium.
Zuletzt erschien ihr Roman Alle Tage, für den sie den Preis der Leipziger Buchmesse 2005 erhielt.

Die Tübinger Poetik-Dozentur versteht sich als Forum der Begegnungen. Sie ist eine Stiftung der Würth-Gruppe Künzelsau und wird ausgerichtet von der Universität Tübingen. In der Regel kommen die AutorInnen der Poetik-Dozentur auch auf einen „Abstecher“ in die Kunsthalle Würth Schwäbisch Hall - wie etwa Ruth Klüger, Susan Sontag, Amos Oz.

Eintritt frei
Kunsthalle Würth
Die Tübinger Poetik-Dozentur ist ein Förderpreis der Würth-Gruppe, Künzelsau.

Autorenfotos: Susanne Schleyer (Mora)

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